Tunnelrettungszug

Der Tunnelrettungszug kommt sowohl in Tunnel als auch auf freier Strecke zum Einsatz, sowie auf schwer zugänglichen Gleisstrecken am Alberg. Die Fahrzeugaufbauten bestehen aus gasdichten Containern, welche sowohl den Einsatzkräften als auch den Geretteten bestmöglichen Schutz bieten.

Die Züge bestehen aus Feuerwehr- und Rettungseinheit. Sie fahren im Verbund an die Schadensstelle. Hier verbleibt die Feuerwehreinheit vor Ort, während die Rettungseinheit im Pendelverkehr Verunglückte zum Rettungsplatz bringt.

Über breite, ausziehbare Rampen an den Stirnseiten wird der Einstieg in die geschützten Fahrzeuge ermöglicht. Im Inneren ist neben der Technik (Löschwasserversorgung mit Pumpe und eigenen Tanks, Stromversorgung, Raumluftregeneration) Platz für Einsatzkräfte und verunglückte Reisende vorgesehen.

Die Feuerwehreinheit besteht aus dem Energie- und Löschcontainer, welcher im Wesentlichen die Technische Versorgung beherbergt, und dem Mannschaftscontainer als geschützter Rückzugsraum für die Einsatzkräfte.

Die Rettungseinheit besteht aus dem Rettungscontainer, in welchem die Verunglückten Passagiere Platz finden und durch das anwesende Sanitätspersonal erstbehandelt werden können.

Durch Sensoren werden sowohl der Innenraum als auch die Umgebung auf Temperatur sowie das Vorhandensein verschiedener Schadstoffe überwacht, um gegebenenfalls den Rückzug antreten zu können.

 

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